Stop TTIP & CETA

16.10.15

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Um die 40 Wampen haben sich am 12.10.2015 Samstag früh aus dem Bett geschält, und sich auf den Weg gemacht, um in Berlin ihrer Meinung über das von Konzernen und Mächtigen diesseits und jenseits des Atlantiks vorangetriebenenen, TTIP genannten „Freihandelsabkommen“ Ausdruck zu verleihen. Dass wir nicht damit einverstanden sind, wenn geheime Verhandlungen über Dinge geführt werden, die stark und nachhaltig im Sinne von privatwirtschaftlicher Industrie- und Konzernmacht in den Lebensalltag zu Lasten der kleinen Leute und Betriebe eingreifen. Wir sind einfache Leute, die jeden Tag ihr Brot verdienen, und denen das eintreten für Grundrechte wie Demokratie und Selbstbestimmung wichtig ist. Regelungen, die sich der demokratischen Kontrolle entziehen, weil sie zwischenstaatlich festgeschrieben sind, gehen da genauso wenig, wie die Einführung einer privatisierten „Paralleljustiz“. Viele gute Arbeitsplätze, oder bessere und günstigere Produkte, eine größere Vielfalt an Konsummöglichkeiten sind eher nicht zu erwarten.
Also haben einige Wampen, denen das Thema besonders wichtig ist die Reise nach Berlin angetreten. Die Menge an Leuten vor Ort, 200.000 nach mittleren Schätzungen, es könnten auch deutlich mehr gewesen sein, war schon sehr beeindruckend. „Wer will schon nach Berlin“ rief ein müder Mitstreiter, als er nach satten 24 Stunden wieder daheim war voller Erlebnisse, Anregungen und Eindrücke – geplättet, wie schon lange nicht mehr.